Die AGW als „außerparlamentarische Opposition“ in der Eifel und Börde

Die Energiewende in Deutschland steht vor der gewaltigen Aufgabe, in naher Zukunft zunächst den Ausstieg aus der Atomkraft und dann aus der Kohlekraft stemmen zu müssen. Die Windkraft soll hierbei nach den Vorstellungen der Bundesregierung die zentrale Rolle in einem „grünen“ Energiemix neben der Sonnenkraft und der Biomasse einnehmen.

„Die Sonne schickt uns keine Rechnung“, man brauche den Strom nur zu ernten, heißt es vielversprechend. Aber Energie fällt nicht einfach so vom Himmel, auch wenn uns dies die Verfechter eines sofortigen Ausstiegs aus der atomaren und chemischen Energiegewinnung aus rein ökonomischem oder politischem Eigennutz eintrichtern wollen. Energie als Strom, als Wärme oder für die Zwecke der Mobilität müssen erzeugt, umgewandelt, gespeichert, transportiert und verteilt werden. Umso mehr Energie gebraucht wird, desto größer sind zwangsläufig die Risiken und die Eingriffe in den Naturhaushalt unseres Planeten. Und dies ist bei der Energiegewinnung aus Sonne, Wind und Biomasse nicht sehr viel anders als bei den atomaren und den chemischen Energieträgern wie Öl, Kohle und Gas.

Wir stehen mit unserer Energiewende erst am Anfang: Dass erst ein Bruchteil des Weges geschafft ist und der bisherige Beitrag Deutschlands zur Bekämpfung des globalen Klimawandels so gut wie gar nicht messbar ist, wird in der Politik und in der medialen Öffentlichkeit ebenso wenig erwähnt, wie die gravierenden Folgen, die der Bau zehntausender Windkraftanlagen, Solar- und Biogaskraftwerke bereits schon jetzt in der Umwelt angerichtet haben. Sie sprengen schon jetzt jede Vorstellungskraft.

Eines aber steht jetzt schon sicher fest: Der Hunger der Menschheit nach unerschöpflicher, sauberer, ökologisch folgenloser und fast kostenloser Energie wird auch durch die „grünen“ Technologien nicht gestillt werden können. Die Energiewende gaukelt den Menschen etwas vor: Als könne der gigantische Energieverbrauch, den sich die Menschheit in Zeiten des atomaren und chemischen Energieüberflusses angewöhnt hat, eins zu eins durch die erneuerbaren Energien abgedeckt werden, ohne Mensch, Natur und Umwelt massiv zu schädigen. Das ist ein Trugbild, an das leider viele Menschen mit einem Ökostrombezug nur als zu gerne glauben möchten. Der Klimawandel und seine Bekämpfung ist mittlerweile zu einem boomenden Wirtschaftszweig geworden. Insbesondere die Windräder stehen für einen neuen Ablasshandel. Die großflächige Zerstörung unserer Landschaften und die Ausrottung vieler Tierarten wird als nationales Opfer für die Rettung der Welt begriffen.

Dagegen formiert sich langsam aber sicher Widerstand im Land. Insbesondere im ländlichen Raum schließen sich viele Menschen zusammen, um gegen die weitere Expansion von Windkraftanlagen zu kämpfen. Sie haben erkannt, dass die Träume der städtisch – grünen Eliten von einer nachhaltigen Stromerzeugung durch Wind und Energiepflanzen / Biogas durch den Verlust von Gesundheit, Heimat und Natur umgesetzt werden soll.

Wir als AGW möchten aktiv einen Beitrag leisten, dass sich hier eine außerparlamentarische Opposition im ländlichen Raum entwickelt, die Erinnerungen an die „Anti – Kernkraftbewegung“ aufkommen lassen.

 


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